Schlepplift für die Schanze

Die Ski-Zunft Breitnau hat eine weitere Hürde hinsichtlich der gewünschten Schleppliftanlage an der Schanze am Wirbstein genommen. Einstimmig votierte der Gemeinderat am Mittwochabend für den Verwaltungsvorschlag, der keine Bedenken oder Einwendungen zum Bau einer Schleppliftanlage mit niedriger Seilführung sah.
Zufrieden waren daher die Vertreter der Ski-Zunft, allen voran Franz Lickert junior als treibende Kraft dieses Projektes. „Aufgrund der großen Erfolge von Sportlern der Ski-Zunft, hier sicherlich an erster Stelle Fabian Rießle und Stephan Leyhe, gibt es in Breitnau eine Vielzahl an Nachwuchsspringern“, sagte Bürgermeister Josef Haberstroh. Diese Kinder seien, wenn sie zwei Mal mit ihrer Ausrüstung die Schanze nach oben gelaufen seien, geschafft. „Eine Schleppliftanlage wird den Trainingsbetrieb mit dem Nachwuchs deutlich vereinfachen und die Springfrequenz kann deutlich steigen“, so der Bürgermeister weiter. Josef Haberstroh machte aber auch klar, dass die Gemeinde dieses Projekt finanziell nicht stemmen könne. „Den Schlepplift wird die Ski-Zunft in Eigenregie bauen.“
Der Schlepplift wird im Winter als auch im Sommer für das Training des Springernachwuchses zur Verfügung stehen und kann leider nicht zum Schlitten fahren genutzt werden.
Obwohl die Gemeinde ihre Zustimmung zum Bau der Schleppliftanlage mit niedriger Seilführung gegeben hat, wird es noch eine Weile dauern, bis die Bauarbeiten beginnen können, erläuterte Franz Lickert junior nach der Ratssitzung. „Unser Antrag liegt noch beim Regierungspräsidium, das noch Stellungnahmen von Bedenkenträger einholen muss.“ Lickert hofft allerdings, dass spätestens im Frühjahr das Projekt, für welches der Verein rund 60 000 Euro in die Hand nehmen wird, verwirklicht werden kann.

Ein Schlepplift für die Schanze (veröffentlicht am Fr, 17. August 2018 auf badische-zeitung.de)

Weitere Infos zur Schanze…