Die SZ trauert um Albert Zähringer
Die Ski Zunft Breitnau trauert um Albert Zähringer, der am 9. Februar 2026 – nur wenige Tage vor seinem 83. Geburtstag – verstorben ist. Mit ihm verlieren wir einen Menschen, dessen Engagement, Bescheidenheit und Verlässlichkeit unseren Verein über Jahrzehnte geprägt haben.
Albert war ein langjähriger Nachwuchstrainer, der unzählige Kinder für das Skispringen begeisterte und sie oft über viele Jahre begleitete. Für „seine“ jungen Sportler gab er alles: kein Weg war zu weit, keine Uhrzeit zu früh oder zu spät, keine Trainingsgruppe zu klein. Er sah Potenziale, bevor die Kinder selbst daran glaubten, und verstand es, sie auf seine ruhige, herzliche Art zu fördern.
Viele talentierte Athletinnen und Athleten fanden durch Albert ihren Weg in den Leistungssport – darunter einige spätere Spitzenathleten bis hin zum Olympiasieger. Doch Albert dachte nie in Ergebnissen. Ihm waren die Menschen wichtig – ihre Entwicklung, ihr Mut und ihre Freude am Sport.
Neben seiner Trainertätigkeit kümmerte sich Albert viele Jahre um die Jugendschanze am Wirbstein und war da, wenn man ihn brauchte – zuverlässig, unaufgeregt, jederzeit bereit zu helfen.
Bis ins hohe Alter blieb er selbst sportlich aktiv. Beim Wandern und Nordic Walking, insbesondere beim jährlichen XTrail, zeigte er, dass Bewegung und Natur für ihn Lebensfreude bedeuteten. Charakteristisch für Albert: Er verließ die Strecke stets kurz vor dem Ziel, um nicht im Mittelpunkt zu stehen.
Albert Zähringer war ein stiller Motor unseres Vereins.
Ein Unikat.
Ein Vorbild.
Ohne ihn hätte es manche Sportlergeneration in Breitnau nicht gegeben – und manche Erfolgsgeschichte hätte nie begonnen. Er hat das Skispringen in schwierigen Zeiten am Leben gehalten und damit ein Vermächtnis geschaffen, das weit über seine eigene Tätigkeit hinausreicht.
Wir als Ski Zunft sind voller Dankbarkeit für alles, was er für unseren Sport und unsere Gemeinschaft getan hat. Sein Erbe werden wir bewahren. Sein Wirken bleibt.
In stillem Gedenken
Ski Zunft Breitnau

